Am 4. Februar 1938 fanden im Saal des Hotels eine Funkausstellung und ein Funkabend statt. Gezeigt wurden »Rundfunkfilme«. Ein Volksempfänger und Rundfunkzubehör kam zur Verlosung; ein Funkball schloss sich an. In der Folgezeit fanden nur noch wenige Festlichkeiten statt. Schließlich gab es ja auch keinen Grund zum Feiern, hatte die Stadt im Verlaufe des 2. Weltkrieges sage und schreibe 196 ihrer Söhne verloren. Ein Tanzkurs und gelegentliche Tanzabende waren die wenigen Abwechslungen, die der Wirt seinen Gästen anbot.

Aus dem Reichsadressbuch des Fremdenverkehrs von 1939 erfährt man, dass die Hauptkurzeit vom 15. Mai bis zum 15. September verlief. Die Kurtaxe in Bad Frankenhausen betrug für einen Aufenthalt bis zu 14 Tagen 7 Reichsmark pro Person. Für die Vor- und Nachkurzeit gab es eine Ermäßigung von 50 %. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres brauchten keine Kurtaxe zu entrichten. Ein Solebad kostete 1,65 RM und bei einem Kohlensäure- oder Sauerstoff-Solbad betrug der Preis 2,75 Reichsmark. Badewäsche musste mitgebracht werden. Wollte man ein Handtuch oder Badetuch ausleihen waren 15 bis 50 Reichspfennig zu zahlen. Für eine Stunde Inhalieren betrug der Preis für Erwachsene entsprechend der Verabreichungsform, zwischen 1,40 und 2,- Reichsmark.

Soweit ein kleiner Auszug zu den Preisen im Kurwesen zu dieser Zeit.

Im Hotel »Thüringer Hof« standen 23 Betten für Gäste zur Verfügung. Das Bett kostete 2,50 Reichsmark pro Nacht, außerhalb der Saison 1,75 RM, mit Frühstück bezahlte man 1 RM mehr. Im Preis inbegriffen waren Licht, Heizung und Putzen der Schuhe. Bei voller Pension hatte der Kurpatient 5,50 RM in der Saison, während Vor- und Nachsaison 4 RM zu entrichten. Im Haus gab es Garagen, Zentralheizung und einen Park, aber kein fließendes Wasser auf den Zimmern und keine Diätküche. Zu diesem Zeitpunkt hatte nur das Hotel »Zum Mohren« einige Zimmer mit fließendem Wasser.

Koch beantragte, wie schon seine Vorgänger, während der warmen Jahreszeit 4 bis 5 Tische mit Stühlen vor die Gastwirtschaft zu stellen, um Gäste auch im Freien zu bewirten. Er bekam die Erlaubnis mit dem Hinweis, den »Fußgängerverkehr« nicht zu beeinträchtigen. Diese Genehmigung musste jedes Jahr neu eingeholt werden.

Mitte Januar 1939 fand die letzte Generalversammlung vor der Neugestaltung der bisherigen Pfännerschaft statt. Die Gesellschaft für Arbeitstechnik in Bad Frankenhausen hatte sich nach vorangegangenen Verhandlungen zwischen dem Vorsitzenden des bisherigen Ausschusses der Pfännerschaft, Bürgermeister Neubauer und dem Direktor der Ingenieurschule und Fernschule, Diplom-Ingenieur Bremhorst, bereiterklärt, die Sölden zum Preis von/je 100 Mark zu erwerben. Außerdem sollten die Verkäufer der Sölden auf 10 Jahre eine freie Kurkarte für sich und ihre Familien, sowie eine 20-prozentige Ermäßigung auf die Kurmittel bekommen.

Dies war aber nur der Anfang der Einverleibung der maroden Pfännerschaft durch die Gesellschaft für Arbeitstechnik. Im Laufe der Zeit kamen das Soleschwimmbad, die Kuranlagen und der »Thüringer Hof« hinzu. Auf der Versammlung wurde unter anderem über die geplanten baulichen Maßnahmen beraten. Dabei kam auch der »Thüringer Hof« zur Sprache, der neu ausgestattet werden sollte. Sämtliche Vorhaben sollten in einem Zeitraum von 2½ Jahren fertig gestellt sein.

Ab 1. Oktober 1939 übernahm der Hotelier Walter Koch zusätzlich zum »Thüringer Hof« die Bewirtschaftung des Hotel »Rothenburg« am Kyffhäuser. Die Weihnachtseinladung 1939 zeigte erste Anzeichen der Versorgungseinschränkungen durch den 2. Weltkrieg: »Feſtgede mit und ohne Marken«. Zum Ausschank kamen »Dortmunder Union-Pils« und »Barbarossa-Bräu«.

Immer wieder vom Landrat angemahnte Reparaturarbeiten am Gasthof wurden durch die Pfännerschaft nicht ausgeführt. Als Begründung hierfür nannten sie geplante umfangreiche Umbauarbeiten. Deshalb wollte man auch den Pachtvertrag mit Walter Koch nicht verlängern. Da diese Bauvorhaben in der Kriegszeit keine Genehmigung fanden, bat die Pfännerschaft darum, diese Angelegenheit vorläufig zurückzustellen. Nur kleinere Reparaturen kamen in Betracht. Am 31. Oktober 1940 meldete Walter Koch das Gewerbe für die Gastwirtschaft ab.

Anfang November 1940 erschien schon der nächste Pächter. Der Bürgermeister der Stadt informierte den Landrat, dass die Pfännerschaft mit Frau Else Glufke einen Pachtvertrag ab 1. November 1940 abgeschlossen hat. Da sie sich zu diesem Zeitpunkt einer Operation im Frankenhäuser Krankenhaus unterziehen musste, sollte der »Thüringer Hof« bis zur Genesung der neuen Pächterin geschlossen bleiben.

Frau Glufke war Konzessionsinhaberin des Kurhauses und bis 1938 Betreiberin des »Deutschen Hauses«, eines renommierten, heute nicht mehr existierenden Hotels am Markt in Bad Frankenhausen.

Am 16. November 1940 lud die Wirtin zu einem großen Wehrmachtskonzert und einen Tag später zu einem Wunschkonzert ein, ausgeführt von dem bekannten Trompeterkorps aus Hannover. Möglicherweise war das die letzte Veranstaltung vor dem Kriegsende.

Wie bereits erwähnt gab es schon 1940 erste Überlegungen zum vollständigen Abriss und Neuaufbau des »Thüringer Hofes« durch die Pfännerschaft. Die Verantwortlichen konnten sich wohl den nun uns bekannten Ausgang des Krieges in ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen, sonst hätten sie sich bestimmt mit anderen Fragen beschäftigt.

Zum Ende des 2. Weltkrieges - Schluss mit lustig

Im Verlaufe des Krieges wurden verschiedene Gesetze und Verordnungen erlassen, die das Leben der Bevölkerung reglementierten. Eine Polizeiverordnung vom 17. Januar, aus dem Reichsgesetzblatt, Jahrgang 1942 regelte die Tanzlustbarkeiten im Kriege. Der Paragraf 1 legte fest, dass Tanzveranstaltungen bis auf weiteres verboten sind. Der 2. Abschnitt verbat Tanzlustbarkeiten von Tanzstundenzirkeln, Vereinen und vereinsähnlichen Zusammenschlüssen, auch wenn sie nicht öffentlich waren.

Im dritten Paragraf wurden Tanzveranstaltungen von Tanzschulen mit Ausnahme von reinem Tanzunterricht in Kursen für Personen bis zu 18 Jahren oder in Privatstunden untersagt.

In einen weiteren Absatz steht der Hinweis:

Ebenſo wird beſtra, wer vorſäli oder fahrläg an einer verbotenen Tanzluſtbarkeit teilnimmt

Ein Artikel der Frankenhäuser Zeitung vom Dezember 1943 ließ die schwierige Versorgungslage recht deutlich werden. Die Schlagzeile:

Gaſthauseen nur für Reiſende und Berufstätige

sagte alles. Man hatte festgestellt, dass viele Leute zur Gaststättenverpflegung übergegangen waren, um sich die Arbeit der Speisevorbereitung und Heizkosten zu sparen. Aber man dachte auch daran, seine Lebensmittelmarken und eigenen Vorräte an Kartoffeln und Gemüse zu schonen.

Im Mai 1944 schlug die Stunde des Dipl. Ing. Bremhorst aus Berlin. Er kaufte den Besitz von der Gesellschaft für Arbeitstechnik. Der Preis wird bestimmt recht günstig für ihn ausgefallen sein.

Auf einer Speisekarte vom Juli 1944 (möglicherweise aus dem »Thüringer Hof«) werden neben den Gerichten und Preisen auch die Markenabschnitte für Nährmittel, Fleisch, Fett und Brot, in Gramm angegeben, die für ein Essen abgegeben werden mussten.

Kriegsende - Trostloser Neuanfang

Nach dem 2. Weltkrieg ging ein Großteil der Betriebe und Einrichtungen von Privatpersonen in sogenanntes Volkseigentum über. Auch den Besitz des korrupten Herrn Bremhorst - übrigens ein eifriger Verfechter des nationalsozialistischen Gedankengutes – beschlagnahmte man, darunter den »Thüringer Hof«. Das Kommunale Wirtschafts-Unternehmen (KWU) der Stadt Frankenhausen übernahm das Hotel.

Der bisherigen Pächterin, Frau Glufke, wurde per 30. November 1949 gekündigt. Die Übernahme der Gastwirtschaft erfolgte jedoch - aufgrund beiderseitiger Vereinbarungen - bereits am 1. November. Durch einstimmige Wahl auf der 9. Verwaltungsratsitzung am 10. Oktober 1949 betraute man Herrn Rustemeier, der zum Personal der KWU gehörte und als langjähriger Hotelfachmann bekannt war, mit der Geschäftsleitung. Er fand den »Thüringer Hof« in einem trostlosen Zustand vor und informierte den Verwaltungsvorstand, dass Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten sowie die Neuanschaffung von Kleininventar 13.450 DM kosten werden. Nach Abschluss der Arbeiten Ende Mai 1950 betrugen die Kosten tatsächlich 22.000 Deutsche Mark. Aber Herr Rustemeier war kein guter Kaufmann. Es stellte sich heraus, dass die enormen Ausgaben, verursacht durch zu hohe Personalkosten im 1. Quartal, in keinem Verhältnis zum »Geschäftsbetrieb«, also dem Gewinn standen. Deshalb setzten die Verwaltungsratsmitglieder ab 1. Mai 1950 Herrn Bublitz als Betriebsleiter ein. Mit dieser Wahl hatte der Vorstand einen guten Griff getan. Der neue Chef machte innerhalb eines halben Jahres aus dem Defizit des Hotels ein Unternehmen, das »schwarze Zahlen« schrieb.

Die Geschäftstüchtigkeit des Herrn Bublitz, im Auftrag der KWU, war jedoch nur von kurzer Dauer. Im Gesetzblatt der DDR vom 28. Februar 1951, Nr. 25 über die Verordnung der Organisation der volkseigenen örtlichen Industrie und der kommunalen Einrichtungen vom 22. Februar 1951 wurde festgelegt, dass die KWU mit Wirkung vom 31. März 1951 aufzulösen sind. Nach Ziffer 4) können

Beherbergungsbetriebe und Gaſtſtäen auf Belu des Rates des Stadt- und Landkreiſes oder der Gemeinde als Kulturhäuſer oder Jugendheime Verwendung finden oder als Hotel in ſtädtier Verwaltung weitergeführt werden. Anderenfas nd dieſe Betriebe ſowie Handelsunternehmen der HO (Handelsorganiſation) oder den Konſumgenoenaen anzugliedern

Der Besitz der Pfännerschaft mit den Kur- und Badeanlagen (wozu auch der »Thüringer Hof« zählte) sowie sonstigen Vermögenswerten schätzte man auf 255.668,84 DM.

Ab dem 16. März 1951 vermietete die KWU der Stadt Bad Frankenhausen das Hotel an die Wismut A.G., die das Objekt zu Kurzwecken für die Kumpel aus ihrem Uranbergbau nutzen wollte. Die Miete für die Immobilie betrug monatlich 1300 DM. Im Hotel arbeiteten damals Herr Gerhard Bublitz als Betriebsleiter, seine Frau Gertrud als Beschließerin und Köchin, Buchhalter Georg Janotta, Kellner Walter Willig und Hausdiener Franz Pollack. Diese Beschäftigten musste der Mieter zu den tariflichen Bedingungen übernehmen. Dem Mietvertrag schloss sich eine komplette Inventarliste des Hotels an.

In der Übersicht fallen besonders acht gerahmte Bilder von Herrn Josef Steib auf, der in Bad Frankenhausen viele Stadtansichten und Landschaften der Umgebung auf Zeichenkarton festhielt. 1898 in München geboren, geprägt durch die Ausbildung an der Düsseldorfer Kunstakademie, war er ein ungemein produktiver Künstler. Zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges hielt er sich in unserer Stadt auf und verdiente sich seinen Lebensunterhalt, indem er für hiesige Bürger Gemälde und Radierungen anfertigte. Bekannt wurde er in ganz Deutschland mit seinen Zeichnungen der Industrieanlagen für die Ruhrstahl AG der Hattinger Henrichshütte. Außerdem malte Steib auch im Auftrage des Bundeskanzlers Conrad Adenauer.

Diese 50er Jahre waren für das Personal der Gastwirtschaft recht aufreibend. Bald darauf, die Wismut A.G. hatte die Immobilie gerade gepachtet, erschien eine Durchführungsbestimmung zu der zuvor erwähnten Verordnung, worin »die HO bei zurzeit verpateten Einritungen mit der Übernahme in das Vertragsverhältnis« einzutreten hatte. Die KWU Bad Frankenhausen teilte am 17. Mai 1951 der HO Industriewaren Sondershausen mit, dass der bisherige Pächter, die Wismut A.G., in Kürze das Pachtverhältnis lösen würde. Die HO in Sondershausen zeigte absolut kein Interesse an dem Objekt. Wir können davon ausgehen, dass einzig und allein der bauliche Zustand des Gebäudes die Ursache dafür war. Schließlich übernahm am 7. August 1951 der Rat der Stadt Bad Frankenhausen von der KWU das Hotel »Thüringer Hof«, mit der Absicht darin ein Kulturhaus einzurichten. Aber es kann nicht sein, was nicht sein darf. Wenn die Regierung der DDR beschließt, dass die KWU aufgelöst und die Gaststätten und Hotels unter HO- oder Konsumregie gehören sollen, kann die HO-Verwaltung Sondershausen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Noch im gleichen Jahre wurde der »Thüringer Hof« eine HO-Gaststätte.

Auf der Getränkekarte waren im Angebot: »Harzer Grubenlicht«, »Boonekamp«, »Aromatique«, »Roter Koks«, »Herzkönig«, »Pfefferminzlikör«, »Nordhäuser Korn«, Rum und »Weinbrand Verschnitt«, alles Spirituosen mit einem Alkoholvolumen von 32 bis 40 %. Weiterhin gab es Rotwein, Bockbier (hell und dunkel), Hell- und Dunkelbier, Apfelsaft, Brause sowie Selters.

Aus DDR-Zeiten gibt es nicht viel zu berichten. Erstens: die Jahre der Gastwirtschaft bis zur Schließung waren gezählt. Zweitens: gibt es die Handelsorganisation (HO) nicht mehr und die Unterlagen aus dieser Zeit sind verschwunden. Drittens: Werbung gab es in der DDR zwar auch, aber sie fiel weniger aufwendig aus und wurde zum Teil als »kapitalistisches Machwerk« abgestempelt. Deshalb findet man nur sehr wenige Presseinserate zu Veranstaltungen in gastronomischen Einrichtungen. Ein Konkurrenzdenken gab es auch nicht, denn der überwiegende Teil der Hotels und Gaststätten war Volkseigentum. Natürlich hatten die HO und Konsumgenossenschaft eine Werbeabteilung. Deren Arbeit beschränkte sich aber zum großen Teil auf die Dekoration der Schaufenster.

Im November 1953 lud die Tanzschule Göhring zum Unterricht ein und am 28. November des gleichen Jahres fand ein Bockbierfest im »Thüringer Hof« statt. Das waren die einzigen auffindbaren Anzeigen in der »Freiheit«, der damaligen Lokalzeitung des Kreises Artern. Jedoch gab es auch danach noch Tanzunterricht für die Jugendlichen.

 Bei Tanzveranstaltungen um 1952 galt für die Schüler und -innen der Oberschule die Anweisung, dass sie nur im »Thüringer Hof« zum Tanz gehen sollen. Das Hotel zählte noch immer zu den besseren Lokalen der Stadt und die Eleven sollten natürlich in einem möglichst tadellosen Umfeld verkehren. Die Lehrer überprüften, ob diese Auflage befolgt wurde.

Logischerweise fand der Abiturientenball traditionsgemäß in diesem Hotel statt. Auch jene Schüler, die ihre Prüfung nach 10 Jahren Schulbesuch absolviert hatten, feierten hier ihren Abschluss.

Zum Ausschank kam »Goldaue Quell« aus der Brauerei Artern. Das war ein sehr süffiges Bier. Aber später, mit der Kombinatsbildung der Brauereien, als das »gute Arterner Bier« per Tankwagen abtransportiert und Tanker aus der Brauerei Dessau Bier nach Artern lieferten, war das »Einfach Hell« nicht mehr zu genießen; die besseren Sorten (Pilsner und »Pilsator«) Mangelware. Das Viertel-Liter-Glas »Einfach Hell« kostete 40 Pfennig und ein Glas Pils 51 Pf.

Eine der wenigen erhaltenen Schriftstücke aus DDR-Zeiten ist eine zum Spaß verfasste Speisekarte für eine Faschingsveranstaltung im Februar 1956.

Speisekarte vom Thüringer Hof zum 13.2.56:

Frankenhisser Soolzköppe in Essichsoße met Oltstädter Bämme
Nochtisch – Reefe Frichtchen
Portion enne Mark Achzch
Gellinger Froschschänkel met Wipperbrihe, garniert met Bällewwer Kaase un Kartoffelbrei Zwei Mark niinzch
Sonderfressen  
Seechsche Kuckucks met Suerbier, halbroh i Schaffen jebroten inn garantiert reener Jungfernbrihe dazu junges Jemiese uus Ginserode  
As Nochtisch jeklaute Äppel vo Frankenhisser Bärg  
Zor Garnierung de allerletzten vo de Seechschen sälwer usjeroddeten Schneegleggchen Koste Punkt
Sämm un färzich Bonnifatzius Pfännje

 1967 richtete die HO Artern im Lokal eine Weinstube ein, die am 16. November eröffnet wurde.

Um weitere Informationen aus dieser Zeit zu erhalten, müssen wir uns auf Aussagen von Zeitzeugen stützen. Jedoch das menschliche Gedächtnis ist nicht unbedingt zuverlässig und die Angaben widersprechen sich teilweise stark.

Am 28. Januar 1961 hatte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt ihre Jahresabschlussfeier in der Gaststätte, die aber durch den Ferienheimbrand auf dem Kyffhäuser ein jähes Ende fand.

Überhaupt trafen sich die Feuerwehrleute oft zu Feierlichkeiten und Versammlungen im »Thüringer Hof«.

Einen jährlichen Höhepunkt bildete der Fliegerfasching auf dem Saal des Hotels. Zunächst war bei dem Närrischen Treiben die Faschingsgemeinschaft Bad Frankenhausen, Narrenzunft »Wipperveilchen«, der Hauptakteur. Als erster Präsident fungierte seit der Gründung des Vereins 1955 bis 1961 der lustige Rheinländer Franz Heinemann. Aus dem Programm von 1958 können wir entnehmen, dass sich die bunten Geselligkeiten vom 25. Januar bis zum 18. Februar hinzogen. Erste Veranstaltung war ein Kostümball mit Prämierung (Kostümzwang), dann folgten: Narrensitzung für unsere Rentner, großer Faschingsball mit bunten Einlagen, großer Rosenmontagsball und das letzte Ereignis war das »Begräbnis des Prinzen«. Auch in den folgenden Jahren vergnügten sich die Narren zum Rosenmontags- und Faschingsball im »Thüringer Hof«. Viele Faschingsveranstaltungen fanden bis zur Schließung hier statt.

Der Saal wurde gelegentlich auch zu Sportveranstaltungen genutzt, so z. B. für Schauboxkämpfe. 1948 hatte ein gewisser »Töpfer« seinen Auftritt.

Der Radkunstfahrverein von Frankenhausen präsentierte ebenfalls sein Können. Gelegentlich boten die Figaros aus der näheren Umgebung einen Einblick in die Kunst des Frisörhandwerks.

Die Gaststättenleiter im »Thüringer Hof« wechselten in der gerade mal 20jährigen Geschichte unter der HO-Verwaltung fast schneller als die Handtücher getauscht wurden. Eine vollständige Liste der Chefs ist nicht mehr aufzustellen, geschweige denn eine Reihenfolge und den Zeitraum anzugeben, wann ein jeder von ihnen die Gaststätte leitete. Einige Namen werden von Zeitzeugen genannt. Mancher von ihnen wird auch mehrfach erwähnt. Hier die aufgezählten Personen: Die Herren Döning, Gögler, Hermann, Lehmann, Löffler, Räuber, Neumeier (Anfang der 60er Jahre), Kurt Pedak (zirka 1965), Andreas Krieg (etwa 1970) , Gebhardt; Frau Lene Heinze; 1971 Carl Helmis und Hans Heise, der der letzte Wirt bis zur Schließung war. Als Vertretung sollen weiterhin die Herren Fischer und Zeidler agiert haben.

In der oberen Etage des Hintergebäudes war ab 1953 die Stadtbibliothek untergebracht. Vier Jahre später wurden im Erdgeschoß noch zwei Räume als Kinderbücherei eingerichtet. Bis etwa 1968 kamen die Leser in diese Bibliothek. Dann fand sie in der Klosterstraße im ehemaligen »Café Schmelzer«, Einheimischen auch unter den Namen »Café Schlaf« bekannt, (heute ein Parkplatz gegenüber der Schule) ein neues Zuhause. In den wieder freien Räumen des Obergeschoßes richtete man eine Bar ein, später einen Speiseraum, indem die Schulkinder ihr Mittagsessen einnahmen.

Noch ein Dornröschenschlaf und dann - Abriss

Zeitzeugen berichten: die Rosenmontagsfeier auf dem Saal am 5. März 1973 soll die letzte Veranstaltung gewesen sein. Danach erfolgte die Schließung des Hotels »Thüringer Hof«.

Hauptgrund dafür war wohl das marode Kläranlagensystem, dass die Fäkalien, wegen Verstopfung, bis in die Lagerräume, und selbst zum Haupteingang der Gaststätte hinausspülte.

Die HO-Verwaltung war der Meinung, in Frankenhausen gäbe es genügend Gaststätten, und ließen diese fallen. Frau Friedrich, die bis zur Schließung die Küchenleiterin war, und mit ihrem Mann noch bis zum Frühjahr 1974 im Haus wohnte, »knipste als Letzte das Licht aus«. Im Jahre 1975 kam es noch zur bauaufsichtlichen Sperrung. Darauf fiel das historische Wirtshaus in einen fast 16-jährigen Dornröschenschlaf.

Zu den Feierlichkeiten am 15. Mai 1975 anlässlich des 450. Jahrestages der Bauernschlacht bei Frankenhausen verhüllte man den Schandfleck des »Angers« mit weißem Tuch. Vor dem »Thüringer Hof« befand sich nämlich die Ehrentribüne. Darauf standen die Repräsentanten der SED-Bezirksleitung Halle, der Kreisleitung und des Rat des Kreises Artern sowie der NVA, MfS, VP, FDGB usw. und die Teilnehmer des Festumzuges defilierten an ihnen vorbei.

Ende 1986 war es dann soweit, dass das alte ehrwürdige Gasthaus dem Abrissbagger zum Opfer fallen sollte. Im Vorfeld hatten zum baulichen Zustand des Gebäudes Untersuchungen stattgefunden.

Das ehemalige Hotel »Thüringer Hof« bestand im wesentlichem aus drei Gebäudeteilen – dem Hauptgebäude, Saalbau und Bettenhaus. Besonders das über 200 Jahre alte Hauptgebäude befand sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Die drei Teile des Anwesens unterschieden sich stark hinsichtlich der Bauweise, des Alters und Bauzustandes. Dadurch rechnete man bei den Abbruch- und Enttrümmerungsarbeiten mit vielen Unsicherheitsfaktoren. Erfahrungen mit anderen Objekten zeigten, dass die Aufgaben meistens sehr kompliziert sind und Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Unfällen, Gefahren, Havarien und Schäden erfordern.

Besondere Sorge bereiteten auch die zwei Nachbargebäude. Man hatte Angst, dass die alte »Angerapotheke« (Stadtinformation) einstürzen könnte. Auch das Friseurgeschäft Pries war gefährdet. Die Stadtinformation wurde deshalb geräumt und auch das Obergeschoss beim Frisör durfte nicht genutzt werden. Beide Gebäude bekamen ein Schutzgerüst. Die Abrisskosten sollten sich auf rund 170 Tausend Mark belaufen. Den Abbruch und den Neubau des »Thüringer Hof« hatte als Planträger die Konsumgenossenschaft Halle in Auftrag gegeben. Mit den Arbeiten war der »VE Kreisbaubetrieb Artern« beauftragt.

Die Neueröffnung fiel in den Zeitraum des Anschlusses der Deutschen Demokratischen Republik an die BRD. Nach der Grenzöffnung dümpelte die Gastwirtschaft mehr schlecht als recht vor sich hin.

Die Einweihung schließlich fand mit einiger Verspätung im Frühjahr 1990 statt. Eigentlich sollte das Gasthaus, unter Regie der Konsumgenossenschaft Artern, schon 1989 die ersten Gäste empfangen. Es war geplant, dass zum Staatsakt der Panorama-Eröffnung, mit dem Monumentalgemälde von Werner Tübke am 14. September 1989, für den Vorsitzenden des Staatsrates und Generalsekretär des ZK der SED ein Zimmer zum Ausruhen bereit stehen sollte. Aber die so genannte »Honecker-Suite« wäre sowieso nicht gebraucht worden, da der kränkelnde Staatsraatvorsitzende nicht zur Einweihung kam.

Die Suite hatte man aber trotzdem eingerichtet. Möglicherweise wollte sich Honecker die Gemälderotunde zum Thema »Frühbürgerliche Revolution in Deutschland«, von 14 m Höhe und 123 m Länge, Öl auf Leinwand, zu einem späteren Zeitpunkt ansehen.

Die nächsten vier Jahre verliefen recht turbulent und sind vom Ablauf der Ereignisse kaum nachvollziehbar. Nach bisher vorliegenden Unterlagen hat Herr Stichert, noch im Auftrage der Konsumgenossenschaft, als erster Wirt von Mai 1990 bis November 1991 das Hotel geleitet.

Im August/September 1991 war der Abbruch des Schornsteins vom Heizhaus am »Thüringer Hof« geplant. Diese Esse war in der Stadt auch unter den Namen »Langer Rudi« bekannt. Diese Bezeichnung erinnert uns heute an den ehemaligen Bürgermeister Rudi Kühne, der die Errichtung dieses Ungetüms mitten im Herzen der Stadt genehmigt hatte.

Aus einer weiteren Akte geht hervor, dass ab 1. Januar 1991 die KON Hotel- und Gaststättenbetriebsgesellschaft mbH, Geschäftsführer war Horst Kirsten, die Regie übernommen hatte. Nach Herrn Stichert war Frau Beatrice Zeddel als Wirtin eingestellt worden, die noch einige Monate versuchte, den Konkurs abzuwenden. Gut ein Jahr später übernahm Bernd Raymund das Amt des Geschäftsführers. Schon vom 1. Dezember 1992 liegt eine Gewerbeabmeldung von der Union Gaststätten GmbH vor, aber die Betriebsübergabe erfolgte an Ruth Deichen(?).

Seit jenem Zeitpunkt muss wohl diese Frau die Geschicke des Hotels »Thüringer Hof« in ihren Händen gehabt haben. Vom 1. Dezember 1993 existiert eine Gewerbean- und gleichzeitig wieder –abmeldung der Union Gaststätten GmbH - rätselhaft?! Frau Ruth Deichen meldet das Gewerbe per 1. August 1994 für den Gasthof ab. Nachdem sich die »Dame« aus Bad Frankenhausen bei Nacht und Nebel verabschiedet hatte, wurde sie von verschiedenen Gläubigern und 7 Rechtsanwälten in ganz Deutschland gesucht – warum wohl? Wie schon erwähnt, es war eine chaotische Zeit. Danach zog absolute Ruhe in das Hotel ein.

 Drei Jahre stand das traditionsreichste Wirtshaus in Bad Frankenhausen ungenutzt im Herzen der Kurstadt. Erst der Stuttgarter Hans Haug, der die Immobilie vom Konkursverwalter der Konsumgenossenschaft Halle im Oktober 1997 gekauft hatte, hauchte dem Gebäude wieder neues Leben ein. Erste Überlegungen liefen darauf hinaus, im Erdgeschoß ein Mittelklasse-Restaurant und in den Obergeschossen elf Mietwohnungen einzurichten. Als Alternative schwebte Herrn Haug auch ein Pensionsbetrieb vor.

Zu guter Letzt entschied sich der Bauherr dann doch das gesamte Objekt als Hotel zu nutzen. Zwei Monate später begannen die Umbau- und Sanierungsarbeiten. Der Gastraum wurde nach den Vorstellungen des Herrn Haug neu gestaltet. Der früher schallende, hohe Raum erhielt eine Hängedecke, an der künstliches Grün und getrocknete Wiesensträuße hängen.

In den oberen Stockwerken wurden anstelle der geplanten Wohnungen 24 Hoteldoppelzimmer eingerichtet und ein Fahrstuhl installiert. (Die zu DDR-Zeiten vorgesehenen Einraumwohnungen waren nur ein Trick, um der Planwirtschaft der DDR ein Schnippchen zu schlagen. Wohnungen waren knapp und der Wohnungsbau wurde gefördert. Mit diesem Dreh kam man an die notwendige Baugenehmigung, Baumaterial und Arbeitskräfte heran.)
Herr Haug ließ weiterhin die Nasszellenbereiche (Dusche und WC) neu einbauen. Die Räumebekamen neues Mobiliar, Garderobe, Fernseher und Telefon. Die Zimmer im Dachgeschoß waren etwas weniger komfortabel ausgestattet und sollten deshalb preisgünstiger angeboten werden. Im Kellergeschoß stehen zwei Konferenzräume für 30 bzw. 15 Personen zur Verfügung.

Ob künftig das ehemalige Heizhaus, was sich im hinteren Bereich des Hotels befand, wieder zu einem Veranstaltungssaal umgebaut wird, hatte der Investor bis dahin noch nicht entschieden.

Am 7. und 8. April 1998 feierten in kleiner Runde die mit am Bau beteiligten Firmen und geladenen Frankenhäuser Gäste die Wiedereröffnung des traditionsreichen Wirtshauses. Die offizielle Eröffnung fand am 17. April statt. Klaus Wiesel war der 28 Jahre junge Pächter (aus Cottbus stammend), der das Unternehmen in Schwung bringen wollte. Der gelernte Koch und Fleischer garantierte als Küchenchef persönlich dafür, dass die Thüringer Küche in bester Qualität den Gästen serviert wurde. Natürlich durften dabei die Thüringer Klöse nicht fehlen. Vier Angestellte sollten ihn bei seinen Vorhaben unterstützen.

In naher Zukunft beabsichtigte Wiesel, auch Lehrlinge im Gastronomiebereich auszubilden. Zum Ausschank kamen einheimische Biere – »Hasseröder«, »Wernesgrüner«, »Köstritzer« und »Mammut-Bräu« aus der Brauerei Sangerhausen. Wer im Hotel übernachten wollte, musste für das Doppelzimmer 110 Mark zahlen, die zum halben Preis auch als Einzelzimmer gebucht werden konnten.

Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Hotels war die Pflasterung des »Angers« - jene Verunstaltung des einstmals idyllischen Platzes - schon geplant und brachte nicht nur dem Hotelbetreiber Wiesel einige Beschwerlichkeiten. Aber »ſogar ein Springbrunnen ſote zum Verweilen« vor dem Gasthaus einladen. Was daraus geworden ist, sehen wir heute. Die Umgestaltung des Platzes musste bis zum 28. August 1998 abgeschlossen sein, da der Festumzug anlässlich der 1000 Jahrfeier der Stadt Bad Frankenhausen über den »Anger« führen sollte.

Im April 2000 begann man mit dem Bau des 200 Quadratmeter großen Saales hinter dem Hotel. Die Fertigstellung des Bauvorhabens war für Ende Oktober des Jahres geplant. Die ersten Plätze für das Weihnachtsfest und auch für die Silvesterfeier im neuen Saal waren bereits im Juli gebucht worden. Der Saal sollte u. a. zur Versorgung von Reisegruppen genutzt werden. Der Raum konnte geteilt werden und war somit z. B. zur Nutzung von Vereinen, Parteien, Betrieben und Familienfeiern geeignet. Natürlich hatte der Hotelchef Wiesel auch seine eigenen Vorstellungen, wie er den Saal für Veranstaltungen nutzen wollte.

Am 17. August 2007 nahm Ralf Dittmann von Investor Haug das Hotel »Thüringer Hof« in Pacht. Der 33jährige Restaurantfachmann brachte viel Erfahrung mit. Als Geschäftsführer leitete er die »Alte Hämmelei« in Bad Frankenhausen. Dann übernahm er anderthalb Jahre als Selbständiger den »Ratskeller« in Heldrungen. Seit Dezember 2006 bis Ende April 2008 war er Betreiber des Restaurants und Cafés »Zum Schwan«. Für ihn ist der »Thüringer Hof« keine unbekannte Lokalität, denn hier bereitete er sich ein Jahr auf seinen Berufsabschluss vor.

Der neue Chef achtet darauf, dass die Preis- Leistungsverhältnisse stimmen. Das Hotel besitzt 22 gemütliche Gästezimmer, ausgestattet mit Dusche, WC und TV. Für ein Doppelzimmer mit Frühstück zahlt man heute 55 Euro, Einzelzimmer kosten 30 Euro pro Nacht. Insgesamt stehen Tagungsräume mit 25, 45 und 140 Plätzen für die unterschiedlichsten Veranstaltungen zur Verfügung. Einige Vereine nutzen die Räumlichkeiten für ihre Zusammenkünfte: der Karnevalsverein, die Skat- und Schachspieler, der »Erdinger Stammtisch«. Die Fußballer und Handballer führen hier ihre Jahresabschlussversammlungen durch, Mütter und Väter treffen sich zum Elternstammtisch, Kinder kommen zum Puppentheater. Vierteljährlich findet ein Tanzabend für die über 30-Jährigen statt.

in memoriam Peter Kawe (†2018), der Verfasser;
mit freundlicher Unterstützung von Dr. Ulrich Hahnemann

Weiterhin gilt besonderer Dank an:

  • Staatsarchiv Rudolstadt
  • Regionalmuseum Bad Frankenhausen
  • Frau Ritta Landes
  • Frau Magdalena Friedrich
  • Frau Erika Otto
  • Frau Margita Behrend
  • Herr Fritz Wallrodt
  • Herr Ullrich Pries

Literaturverzeichnis (Auswahl)

  • Nachrichtenblatt des Realprogymnasium Frankenhausen, 1921
  • Werte unserer Heimat – Der Kyffhäuser und seine Umgebung, Akademie Verlag Berlin, 1976
  • Beiträge aus dem Frankenhäuser Intelligenzblatt ab 1776 zum »Thüringer Hof«, Regionalmuseum Bad Frankenhausen, Staatsarchiv Rudolstadt und Stadtarchiv
  • Festbuch zum 18. Feuerwehrtag in Frankenhausen, Emil Krebs, 1912
  • Beitrag zur Frankenhäuser Stadtgeschichte, Kreisheimatmuseum, Heft 1, Liselotte Pflaumbaum, 1987
  • Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum des Kyffhäuser–Technikum in Frankenhausen
  • Goethes Familie in Bad Frankenhausen, Schrickel, Verlag Werneburg, 1930, Museumsbibliothek
  • Adressbuch Frankenhausen von 1899, Verlag Werneburg, Museumsbibliothek
  • Verwaltungsbericht von Frankenhausen 1884-1888, Stadtarchiv
  • Die Spaziergänge in der näheren und weiteren Umgebung Frankenhausens, Dr. Grube-Einwald, 1897
  • Adressbuch Frankenhausen 1910, Museumsbibliothek
  • Adressbuch Kreis Sondershausen 1928, Museumsbibliothek
  • Jubiläumsmusikfest zu Frankenhausen am Kyffhäuser 1904, Verlag Werneburg
  • Tourist Wanderatlas, Kyffhäuser – Bad Frankenhausen, Hans Kugler, Tourist
  • Inserate und Beiträge aus der Frankenhäuser Zeitung zum „Thüringer Hof“, Regionalmuseum Bad Frankenhausen, Stadtarchiv und Staatsarchiv Rudolstadt
  • Schwarzburg–Rudolstädtische Landeszeitung 1881, Regionalmuseum Bad Frankenhausen
  • Informations- und Stadtmagazin Bad Frankenhausen, Ausgaben 1991-95
  • Zeitungsartikel der „Thüringer Allgemeinen“ und „Mitteldeutsche Zeitung“, 1991 bis 2008
  • Reichsgesetzblatt, Jahrgang 1942, Teil 1, Polizeiverordnung über Tanzlustbarkeiten im Kriege, vom 17. Januar 1942
  • Amtsblatt B. Frankenhausen, Kosakenstein u. Schwedengasse – zwei Namen erinnern aus der Zeit der Befreiungskriege 1813-15, Dr. Hahnemann, 2005, Heft 3
  • Kirchenbücher des Kirchenamtes Bad Frankenhausen
  • Kirchenbücher der Gemeinde Ringleben